Wie du der Schwere im Alltag entkommst und wieder zu mehr Leichtigkeit findest...


Du möchtest dich wie eine Feder fühlen? Leicht und schwerelos durch den Alltag schweben? Klingt ja fast zu schön, um wahr zu sein. In diesem Blogbeitrag soll es genau darum gehen, das Gefühl, dass alles leicht geht zu verinnerlichen und tatsächlich zu leben.


Kennst du das Gefühl, dass du in der Früh aufwachst und bereits spürst, dass der Tag eine gewisse Schwere mit sich bringt. Vielleicht fällt es dir auch schwer aufzustehen und du drehst dich extra nochmal um.

Ich kenne diese Tage auch. An solchen Tagen drücke ich den Wecker gefühlt 100 mal weiter und überlege wie ich die Zeit zurückdrehen kann, um eine längere Schlafphase zu bekommen. Mir ist das bis jetzt leider nicht gelungen 😉

Wir haben häufig den Anspruch, dass wir alles schupfen müssen. Haushalt, Kids, Partnerschaft und was sonst noch so anfällt. Doch leider vergessen wir da zu oft auf uns selbst.

An Tagen, die sich so unendlich schwer anfühlen, frage ich mich, ob ich vielleicht in irgendeinem Lebensbereich vom Weg abgekommen bin. Ich gehe dann ganz bewusst alle Bereiche durch und häufig findet sich dann schon etwas, wo ich bereits spüre, dass ich etwas verändern sollte, ich es mich nur noch nicht getraut oder übersehen habe.

Ich gebe dir ein konkretes Beispiel, dann ist es vielleicht leichter vorzustellen. Es gibt Wochen, da bin ich super viel mit meinen Business-Sachen beschäftigt und ich liebe, liebe, liebe es. Es findet ein Kindergeburtstag nach dem anderen statt und ich koordiniere alles gut zusammen. Doch oft „vergesse“ ich dann Freundschaften zu pflegen. Ich bin zu müde dazu oder entscheide mich lieber für einen Abend zu Hause. Doch eigentlich tanke ich bei Treffen mit Menschen, die mir sehr wichtig sind, unglaublich viel Energie auf. Und wenn ich das vernachlässige, wird mein Energietank immer leerer und füllt sich nicht mehr.

Also ist der erste Schritt, dass du dir bewusst wirst, ob irgendetwas nicht im Gleichgewicht ist.

Oft fehlt mir ganz persönlich die Leichtigkeit auch, wenn ich mir zu viel zumute. An manchen Tagen, bin ich super motiviert und kann gefühlt Berge versetzen und an anderen Tagen gelingt kaum etwas. Etwas problematisch wird es dann, wenn ich weit voraus plane und viele Termine in meinem Kalender habe, denn dann ist kaum mehr Platz, um zu entscheiden ob ich nicht doch ein bisschen mehr Zeit für mich brauche. Bei mir zahlt weite Planung eher auf mein Schwere- Konto ein. Daher frag dich bei den Terminen, die so reinflattern immer wieder ob sich das auch in 1,2 oder 3 Wochen noch gut anfühlen könnte. Kleine Anmerkung am Rande… Als Frau sind wir einfach zyklische Wesen und je nachdem in welcher Phase deines Zyklus du dich befindest, können sich viele Dinge leichter oder eben auch schwerer anfühlen.

Zusammengefasst würde ich sagen, dass es im zweiten Schritt darum geht nicht immer sofort Dingen zuzusagen. Denn wenn du es dir ein bisschen offen lässt, entsteht wieder Platz für mehr Leichtigkeit.

Kommen wir zum dritten Punkt. Atmen, atmen, atmen. Wenn du schon öfter Beiträge von mir gelesen hast, wirst du feststellen, dass ich atmen ziemlich häufig als Strategie erwähne. Nicht, weil mir sonst keine Strategien mehr einfallen würden, sondern weil ich es tatsächlich so wichtig finde, dass man ganz bewusst atmet, wenn Stress oder ungute Gefühle hochkommen.

So auch beim Thema Schwere. Wenn du also merkst, dass die Leichtigkeit fehlt darfst du die Schwere ganz bewusst ausatmen. Ich mache das so, dass ich mir vorstelle, dass ich beim Einatmen Leichtigkeit einsauge und beim Ausatmen die Schwere ausatme. Klingt fast zu einfach, ich weiß! Und doch ist es ein megaaa hilfreiches Tool!

Und um der ganzen Schwere vorzubeugen, kannst du präventiv gleich jetzt mehrere Atemzüge nehmen- ich verspreche dir, dass es dir nicht schaden wird 😉


Tja und dann gibt’s auch Tage, da will die Schwere einfach nicht gehen. Egal was du probierst, sie bleibt an dir haften und du bekommst sie einfach nicht los… Und das ist ok! Wir sind alle nur Menschen und da ist es absolut in Ordnung, dass es Tage gibt, wo es scheint als würde alles schief gehen. Geh an solchen Tagen richtig, richtig liebevoll mit dir um. Leg dich in die Badewanne, genieße ein Glas Wein – mach einfach was du brauchst. Auch ich habe diese Tage. Früher wollte ich immer dagegen ankämpfen, doch seit ich akzeptiert habe, dass es manchmal einfach so ist, ist es automatisch leichter geworden und dann darf am nächsten Tag wieder die volle Leichtigkeit da sein.


Wenn du den Beitrag hilfreich gefunden hast, freu ich mich sehr, wenn du Menschen davon erzählst, für die dieser Beitrag auch hilfreich sein könnte 😊


Alles Liebe,

Jacqueline


Wenn jetzt Fragen aufploppen oder du tiefer einsteigen möchtest, empfehle ich dir unser Programm Mom´s Time von ganzem Herzen.