positive Gedanken erschaffen

Was fällt leichter?

1. Im Problem stecken oder

2. Über die Lösung fantasieren?

Bei welcher Variante fühlst du dich wohler?

1 oder 2?

Ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster und würde sagen es ist grundsätzlich leichter das Problem zu beschreiben und sich mies zu fühlen, weil die Dinge nicht so gelingen als während Herausforderungen nach Vorne zu blicken und sich eine schöne Lösung auszumalen.

Gleichzeitig bin ich aber auch überzeugt davon, dass es viel kraftvoller ist, wenn man sich die Wunschsituation ausmalt und in der Fantasie zu dem Moment reist, an welchem man eine Herausforderung gut gemeistert hat.

Ich bin davon überzeugt, dass es deinem Kind genauso geht, vielleicht kann es dein Kind noch nicht formulieren, aber positive Gedanken wiegen 100 mal stärker als negative.

Ich will damit nicht sagen, dass man alle schlechten Gefühle „wegdrücken“ soll, sondern den Guten mehr Beachtung schenken darf.

Für den Alltag kann dieses Wissen jetzt so angewandt werden:

1. Macht eine Fantasiereise oder ein Gespräch darüber, wie die Situation sein wird, wenn dein Kind die Herausforderung gemeistert hat. Wie fühlt sich dein Kind dann? Will es springen vor Glück? Möchte es tanzen? Will es alle Freunde einladen und feiern? Spürt es ein Kribbeln im Bauch? Vielleicht möchte dein Kind genau beschreiben, wie es ihm geht, sobald es die Situation gemeistert hat

2. Wenn das Gefühl des Zweifelns oder der Unsicherheit wieder kommt, dann darf dein Kind sich genau die oben beschriebene Situation vorstellen. Häufig fällt es leichter, wenn man dafür einen Anker setzt. (Anker- ein Symbol, eine Geste, eine Handlung welche einen an die Wunschsituation erinnert z.B: ein Anhänger, ein Duft, …) Jedes Mal, wenn man diesen Anhänger dann in die Hand nimmt denkt man an die Wunschsituation

3. Abschließend möchte ich euch eine Metapher mitgeben, welche ich sehr spannend und hilfreich gefunden habe.

Wie läuft man einen Marathon- Kilometer für Kilometer. Wie läuft man einen Kilometer? - SCHRITT FÜR SCHRITT


Alles Liebe,

Jacqueline